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Ministerpräsident Koch lässt Eltern
und Familien im Regen stehen!


Alle Familienbildungsstätten in Hessen auf der Streichliste - geplante Zuschusskürzung 100%
ab 2004.

Über diesen Kürzungsvorschlag wird der Hessische Landtag Ende November/Anfang Dezember 2003 entscheiden.

Noch ist Zeit zum Protest.

Nutzen Sie die Informationen dieser Homepage, protestieren Sie dagegen,

Familien brauchen eine Lobby!


Unter Downloads finden Sie eine Unterschriftenliste, unser Protestplakat, unser Flugblatt und den offenen Brief an Herrn Ministerpräsident Koch zum Ausdrucken und Vervielfältigen.




Statement zu den Kürzungsauswirkungen in der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Wiesbaden



Die geplanten Kürzungen der Zuschüsse des Landes Hessen für die Evangelische Familien-Bildungsstätte Wiesbaden umfassen € 52.600.- pro Jahr.

Sollte diese Kürzung nicht zurückgenommen werden, dann hat dies massive Auswirkungen auf das Angebot für Familien in unserem Haus:
  1. >> Die Zahl der Angebote muss reduziert werden, d.h. alle die Interesse haben, werden nicht mehr selbstverständlich einen Platz bekommen können, z.B. Eltern-Kind-Gruppen, Spielkreise u.ä.

  2. >> Die Gebühren müssen drastisch erhöht werden, um die fehlenden Zuschüsse aufzufangen, möglicherweise bis 50%

  3. >> Angebote mit einem hohen Zuschussbedarf müssen ganz wegfallen, wie z.B. Angebote für die ganze Familie, wie Weihnachtswerkstatt u.ä.
Statement zu den Kürzungsauswirkungen in der Internationale Familienbildungsstätte der Arbeiterwohlfahrt

Die Kürzungen der Landesmittel bedeuten für die Internationale Familienbildungsstätte der Arbeiterwohlfahrt eine Reduzierung der themenbezogenen Kurse und den Wegfall eines umfangreichen Kurses zur Förderung von Frauen aus Afrika und Asien. Damit fällt für diese Zielgruppe auch die Weitervermittlung in entsprechende Folgemaßnahmen bzw. Praktika oder Arbeit weg.

Das Angebot an Abendkurse für Migrantinnen und Migranten musste ebenfalls reduziert werden.
Die Schülerhilfe, eine traditionsreiche und sehr erfolgreich arbeitende Einrichtung an der Riederbergschule, ist bedroht, da die Betreuung der Hausaufgaben und sinnvolle, spielerische Beschäftigung mit den ausländischen und deutschen Kindern einen hohen Personalaufwand erfordert, der so nicht mehr finanziert werden kann.

Beatrice Fischer,
Leiterin der Internationalen Familienbildungsstätte
der Arbeiterwohlfahrt in Wiesbaden







Diese Kürzungen betreffen alle Familien-Bildungsstätten in Hessen d.h. es wird zukünftig viele wichtige Angebote für Familien in Wiesbaden und Umgebung nicht mehr geben.

Die Familien müssen sich gegen diese Kürzungsvorschläge des Landes Hessen zur Wehr setzen und öffentlich laut deutlich machen, dass sie damit nicht einverstanden sind. Bleibt der Protest aus, so wird auch in Zukunft weiter an den Leistungen für Familien gespart werden

Das Land Hessen hat noch genügend Geld wie an der geplanten Neumöblierung der hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden für 4,8 Millionen € und der Unterstützung des Events "Wiesbaden von Sinnen" mit 30 000 € zu sehen ist - es ist nur die Frage für was
es ausgegeben wird.

Paula Lichtenberger,
Leiterin der Evangelischen
Familien-Bildungsstätte Wiesbaden



 
  Statement zu den Kürzungsauswirkungen in der katholischen Familien-Bildungsstätte Wiesbaden



Wir werden in vielen Fachbereichen die Gebühren erhöhen und Veranstaltungen in Tagungshäusern reduzieren oder ausfallen lassen. Prüfen müssen wir, ob Honorare oder Fahrtkosten für Mitarbeiterinnen gekürzt werden müssen - steht noch nicht fest.

Regina Haaser,
Leiterin der katholischen
Familien-Bildungsstätte Wiesbaden
Statement zu den Kürzungsauswirkungen in der katholischen Familien-Bildungsstätte Wiesbaden



Soll das Nachbarschaftshaus/Familienbildung kaputt gespart werden?

Das Nachbarschaftshaus erhält von der hessischen Landesregierung seit ca. 40 Jahren Zuschüsse, die es ab 2004 nicht mehr geben soll. Kürzung: 156.000 ?! Das ist Vertrauensbruch! Durch die Streichung der Landeszuschüsse sind Personalentlassungen unvermeidbar. Das bringt das Nachbarschaftshaus an den Rand der Existenz. Danach wird die Streichung der Landeszuschüsse die Reduzierung des Fachpersonals in den Einzelbereichen wie folgt treffen:

- den Seniorentreff 51 %!
- die Erziehungsberatung 21%!
- die Jugendarbeit 33 %!
- die Kinderabteilung 6 %!
- die Familienbildung mit ihren Angeboten
- vor allem für junge Familien - 50%!


Das klingt für Außenstehende vielleicht nicht sehr bedrohlich. Doch die Abteilung Familienbildung mit ihren vielfältigen Angeboten und ca. 40 Kursleiterinnen wird bisher von einer hauptamtlichen Leitung mit nur 20 Stunden geführt. Bei dieser äußerst knapp bemessenen Personalausstattung gerät bei den geplanten Kürzungen um 50 % die Familienbildung unter das Existenzminimum. Das gilt sowohl für das Arbeitspensum der Leitung, als auch für das Angebot an Kursen für Familien mit Kindern. Familien brauchen weiterhin die Familienbildung im Stadtteil Biebrich,
als Ort der Begegnung, Orientierung und Bildung,
wo Kontakte entstehen und Netzwerke aufgebaut werden können.

Mit der Streichung der Zuschüsse ist diese alltagsnahe Anlaufstelle für Familieninteressen und -bedürfnisse ernsthaft gefährdet!

Sabine Langner,
Leiterin der Abteilung Familienbildung im Nachbarschaftshaus
     


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